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Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Master of Science Implantologie

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Beethovenstr. 6 - 58452 Witten
Tel.:02302/57777
Fax.:02302/57771

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Knochenregeneration

Um ein Implantat zum Ersatz eines Zahnes im Kiefer verankern zu können, muß ein geeignetes Knochenlager vorhanden sein. Hierzu bedarf es genügender Knochenhöhe und Knochenbreite. Falls nicht genug Knochen vorhanden ist, werden wir den fehlenden Knochen wieder aufbauen.

Fehlen nur kleine Mengen des Knochens kann mit künstlichem Knochen oder den aus dem Bohrkanal entnommenem Knochen der Defekt ausgeglichen werden.

Die Menge an vorhandenem Knochen ist entscheidend für das spätere Ergebnis. Vor allem im Schneidezahnbereich, also dem Gebiet das man beim Lachen sieht, ist der Anspruch an die Perfektion der Wiederherstellung besonders hoch.

„The bone sets the tone“(TARNOW). (Frei übersetzt : „ohne Knochen geht nichts“) Im Idealfall ist es möglich, den zerstörten Zahn sofort zu ersetzen- Sofortimplantation.  Der erste Knochenverlust ereignet sich unmittelbar nach dem Entfernen des Zahnes.

Socket Preservation heißt die Methode um sofort nach dem Ziehen des Zahnes möglichst den drohenden Knochenabbau zu verhindern.

Ein besonders schwerer Fall von Knochenverlust liegt dann vor, wenn Zähne gar nicht erst angelegt sind (Nichtanlage) sondern von Geburt an fehlen. Wenn dies im Schneidezahnbereich der Fall ist werden besonders hohe Anforderungen an den Operateur gestellt. Der Knochen muß in Höhe und Breite regeneriert werden um ein optimales perfektes Ergebnis zu erreichen.

Um fehlenden Knochen zu ersetzen bedient sich der Kieferchirurg verschiedener Methoden. Kleinere Knochendefekte können durch Verpflanzung von kleinen Mengen eigener Knochenspäne aus der unmittelbaren Nachbarschaft des Defektes gefüllt werden. Größere Knochendefekte erfordern die dreidimensionale (3D) Wiederherstellung des Knochendefektes. Hierzu werden größere Teile von Knochenmaterial, die meist aus dem Mundraum gewonnen werden (z.B. vom Kieferwinkel) dorthin verpflanzt, wo sie benötigt werden (Onlay oder Inlay Technik).

Bei sehr ausgedehnten Knochendefekten muß Knochen aus dem Becken entnommen werden. Zusätzlich zu den körpereigenen Materialien verfügen wir über eine breite Variation von synthetischen (künstlich hergestellten) Knochenersatzmaterialien, die je nach Notwendigkeit ihren Einsatz finden.

Nichtanlage mehrfach

Besonders schwierig ist die Situation dann, wenn Zähne von Geburt an fehlen, d.h. nicht angelegt  sind. Der Wachstumsimpuls für das Knochenwachstum fehlt an dieser Stelle und damit fehlt auch der Knochen. Das Knochenfach ist meist zu schmal um ein Implantat aufzunehmen.

Onlayosteoplastik

Findet sich ein zu schmaler Knochenabschnitt oder ist der Kiefer durch eine vorangegangene Entzündung geschwunden hilf die

Onlayosteoplastik

Socketpreservation

Alle Maßnahmen, die das Zahnfach nach der Extraktion (dem Ziehen) des Zahnes aufbauen und dem Knochenschwund entgegenarbeiten nennt man "Socket Preservation".