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Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Master of Science Implantologie

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Beethovenstr. 6 - 58452 Witten
Tel.:02302/57777
Fax.:02302/57771

info@implantwitten.de

In den Fällen, in denen der Kieferknochen  durch Knochenschwund  nicht ausreichend breit oder hoch ist, kann eine neue Zahnwurzel (Implantat) nicht ohne weiteres gesetzt werden.

Dieser Knochenmangel muß ausgeglichen werden, damit das Implantat Halt findet.

Hierbei geht man wie folgt vor :

Die Ausdehnung des notwendigen Knochenaufbaus wird ausgemessen. Anschließend wird je nach Größe aus einer geeigneten Stelle des Kiefers
(Kieferwinkel, Bereich hinter der Zahnreihe, Kinn) ein entsprechendes Stückchen Spenderknochen entnommen. Bei kleineren Knochendefekten reichen auch Knochenspäne aus.

Am Kieferwinkel oder am Kinn kann Knochen entnommen werden.

Knochenentnahmestellen

Dieses entnommene Knochenstück wird an die geplante Stelle für das Zahnimplantat transplantiert und dort stabil befestigt. Innerhalb von 4 Monaten wächst es an.

Der im Mund entnommene Knochen eignet sich ideal zur Verpflanzung. Er ist kein Fremdkörper und heilt reizlos ein. Der Knochenaufbau wird mit Micro-Titanschrauben befestigt die nach der Einheilung wieder entfernt werden sobald das Implantat eingebracht wird. In manchen Fällen kann man auch das Implantat sofort beim Knochenaufbau befestigen. Liegt nur ein geringer Knochendefekt vor, so wird der Knochenaufbau durch kleine Knochenspäne aus der Nachbarschaft des Implantatlagers durchgeführt. Es gibt zahlreiche Knochenersatzmaterielien die zusätzlich beim Wiederherstellen des Kieferknochens hilfreich sind.

Wichtig :  Das Implantat kann nur erfolgreich sein, wenn es komplett von gesundem Knochen umgeben ist.

Durch diese besondere Operationstechnik wird Knochenmangel sowohl in der horizontalen als  auch vertikalen Dimension am Kiefer behandelt. Oft liegt eine Kombination aus beiden Defekten vor.

Eine Vorbeugung solcher Knochendefekte ist möglich.